Über die Sabbatruhe

Als Gott das Sabbatgebot ins Leben gerufen hat, da hat er mit Sicherheit nicht die Essensgewohnheiten von Kindern des frühen 21. Jahrhunderts auf dem Radar gehabt.

Meine Kinder lieben Schokostreusel auf ihrem Brötchen und da lässt es sich kaum vermeiden, dass ein nicht unerheblicher Prozentsatz dieser Streusel nicht im Magen der lieben Kinder landet, sondern auf dem Polster der Sitzbank oder auf dem Fußboden des heimischen Wohnzimmers.

Wenn man dann noch ein ordnungsliebender Mensch ist, dann kann man diese Überbleibsel des sonntäglichen Familienfrühstücks kaum einfach an Ort und Stelle belassen. Der Griff zum einsatzbereiten Staubsauger ist da zu verlockend. Mit diesem Einsatz liegt aber ein eklatanter Verstoß der Sabbatruhe vor und ich frage mich: Hat Gott sich das wirklich so vorgestellt? Was ist falsch gelaufen in der Geschichte? Hat Gott das nicht vorhergesehen, oder ist der Verzehr von Schokostreuseln am frühen Sonntag Morgen schon der Fehler, der dann das Brechen der Sabbatruhe zwangsläufig nach sich zieht? Wer hat den Fehler begangen? Die Kinder, die nach diesen Schokostreuseln verlangen, oder die Eltern, die diesem Verlangen nachgegeben haben? Oder ist es eine Fehler auf das Beseitigen dieser Streusel zu beharren? Ist es vielleicht eine Prüfung? Fragen über Fragen.

Wer weiß darauf eine Antwort?

2 comments for “Über die Sabbatruhe

  1. Thomas
    20. August 2012 at 08:48

    Dabei sagt Sprüche 24,13 doch ganz genau, was auf das Frühstücksbrötchen gehört – eben keine Schokostreusel 😉

  2. derLobpreisleiter
    20. August 2012 at 09:20

    @Thomas: Danke für den Hinweis. Jetzt kann ich die Ernährung meiner Kinder auf die festen Fundament des Wortes gründen. Sehr hilfreich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.