Moderne Kommunikation mit Gott

Eines gleich zu Anfang: Ich bin RSS-süchtig. In meinem RSS-Reader laufen über den Tag verteilt sicherlich 200 bis 250 Feeds ein. Neben Infos über neue Posts meiner Lieblingsblogger fern und nah habe ich Feeds aus den Bereichen Glauben, Politik, Sport, Technik, sowie Klatsch und Tratsch abonniert. So fühle ich mich halbwegs gut informiert und das auch noch zeitnah. Nachteil ist natürlich, dass die einzelne Information nur sehr wenig Zeit hat sich in meinem Gehirn zu verewigen. Wenn mich eine Überschrift nicht innerhalb von Sekunden interessiert, dann wird es weg geklickt. Neu hinzu gekommen ist für mich jetzt auch noch twitter. Mit E-Mail oben drauf bin ich also zz. ganz gut kommunikationstechnisch versorgt.

Da stellt sich für mich die Frage, ob Gott nicht auch via RSS mit mir kommunizieren könnte, oder twitter. So ein kurzer tweet ‚@Lobpreisleiter Für den nächsten Lobpreis bitte Lied XY mit einplanen.‘ wäre schon nett. Früher wollten immer alle einen Zettel auf dem Schreibtisch haben mit konkreten Anweisungen für den Alltag. Ich hätte gerne eine kurze Mail.

Natürlich müsste Gott sich anstrengen und griffige Überschriften wählen, damit er mit seinen Nachrichten mehr Aufmerksamkeit bei mir bekommt als die neusten Infos aus dem schwedischen Königshaus.

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