G-Dur

In Musikerkreisen werden Lieder die in G-Dur geschrieben sind gerne etwas belächelt. „Na, spielen wir das Lied heute in der gesalbten Tonart?“, heißt es dann häufig. Warum ist diese Tonart nur so verschrien? Ich denke, dass dieser Tonart unrecht getan wird und möchte an dieser Stelle eine Lanze brechen für alle Lobpreislieder in G-Dur.

Ich denke, dass G-Dur die einzig wahre Tonart ist, in der man Lobpreislieder schreiben kann. Sie ist die einzige Tonart, die ich biblisch begründen kann. Ein Lied in C-Dur zu spielen (ohne Kreuz) würde doch heißen das Kreuz zu verleugnen. Ein Lied in in D-Dur (zwei Kreuze) würde bedeuten mehr Last auf uns zu nehmen, als der Herr uns auferlegt hat. G-Dur (ein Kreuz) finden wir aber schon in der Schrift wieder. In Mk. 8, 34 heißt es: „Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Ihr seht, es reicht ein Kreuz, mehr hat der Herr von uns nicht verlangt. Und damit umgehen wir auch all die hässlichen Barré-Griffe, die kein Anfänger richtig sauber auf der Gitarre spielen kann.

Ich hoffe, dass dieser kurze Einwurf seine Wirkung zeigt in der Lobpreisliederschreiber-Welt.

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